Kant: Freiheit als Voraussetzung des Handelns

Immanuel Kant beschäftigt sich im Ausschnitt aus dem dritten Buch seines Hauptwerks „Kritik der reinen Vernunft“ mit Freiheit und Kausalität. In zwei parallel ablaufenden, sich widersprechenden Erörterungen vertritt er dabei sowohl die Position, dass ein auf [Willens-]Freiheit begründetes Prinzip selbstständig neue Folgen von kausalen Handlungen verursachen könne, als auch die Position, dass alle Handlungen eine

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Schopenhauer: Mitleid als Antrieb moralischen Handelns

Der Textausschnitt aus Arthur Schopenhauers „Preisschrift über die Grundlage der Moral“ behandelt die Paragraphen 15-18 des Textes. In diesen Paragraphen begründet Schopenhauer das Mitleid als Grundlage allen moralischen Handelns. Jeder Handlung zu Grunde liegt gemäß Schopenhauer eines der drei Motive Egoismus, Bosheit oder Mitleid, beziehungsweise eine Kombination derselben. Vollständig gut ist eine Handlung nur dann,

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David Hume: Gefühle als Basis von Moral

Im Auszug aus seinem Werk „A Treatise of Human Nature“ (dt. „Ein Traktat über die menschliche Natur“) beschreibt David Hume, dass Gefühle die Grundlage für moralisches Handeln seien. Dabei geht er nach dem Ausschlussverfahren vor: Zunächst unterteilt er den Geist in Verstand und Affekte bzw. Eindrücke und Vorstellungen. Danach arbeitet er heraus, dass der Verstand

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Immanuel Kant: Der Kategorische Imperativ

In der „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ formuliert Immanuel Kant als Methode, um Handlungen und Absichten auf ihre moralische Richtigkeit zu bewerten, den so genannten „Kategorischen Imperativ“. In der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten finden sich insgesamt fünf verschiedene Fassungen des Kategorischen Imperativs: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß

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Seneca: Die Standhaftigkeit des Weisen

In seinem Werk „De Constantia Sapientis“ (dt. „Über die Standhaftigkeit des Weisen“) setzt sich der römische Philosoph Seneca in Form eines Schrift-Dialogs mit seinem Freund Serenus mit dem Thema Unrecht auseinander. Seneca ist der Auffassung, dass einem Weisen kein Unrecht geschehen könne, da er über Schlechtes, das andere ihm antun, erhaben ist. Dies liegt daran,

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Aristoteles: Tugend als die richtige Mitte

In seinem Werk „Nikomachische Ethik“ setzt sich Aristoteles mit dem Begriff der Tugenden auseinander und damit, wie wir uns verhalten sollten, wenn wir tugendhaft sein möchten. Tugenden sind für Aristoteles Haltungen, zu denen jeder Mensch die Anlage besitzt, die sich jedoch im Laufe des Lebens erst ausbilden müssen. Aristoteles unterscheidet zwischen „Verstandestugenden“ wie z.B. Weisheit,

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Platon’s Politeia: Die gerechte Stadt

In Platons Politeia diskutieren Glaukon und Sokrates über den Begriff „Gerechtigkeit“. Zunächst erörtern sie ihren Gerechtigkeitsbegriff am Beispiel einer neu gegründeten Stadt. Sie beginnen damit, dass eine gerechte Stadt weise sein muss. Weise ist eine Stadt in ihren Augen, wenn sie „wohlberaten“ ist – das heißt, wenn die Herrscher dieser Stadt „die Erkenntnis besitzen, auf

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Das Einstein-Rätsel

Gehörst du zu den 2% der intelligentesten Personen auf der Welt? Einstein verfasste dieses Rätsel im letzten Jahrhundert. Er behauptete, 98% der Weltbevölkerung seien nicht in der Lage, es zu lösen. Um das Ganze ein wenig schwerer zu machen (das Original kann man leicht googlen), habe ich die Fragestellung leicht verändert. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Ernest Hemingway

Ernest Miller Hemingway (* 21. Juli 1899 in Oak Park, Illinois; † 2. Juli 1961 in Ketchum, Idaho) war einer der bedeutendsten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Doch nicht nur seine literarischen Werke interessieren die Massen, auch sein Leben war einzigartig und faszinierend. Bis zu seinem Selbstmord im Alter von 61 Jahren war Hemingway unter

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