07.02.2012 02:19
Produktionsmöglichkeitenkurve

Produktionsmöglichkeitenkurve

Eine Produktionsmöglichkeitenkurve ist ein Werkzeug der Volkswirtschaftslehre zur graphischen Darstellung der Herstellung von Gütern. Üblicherweise geht man vereinfachend davon aus, dass nur zwei Güter produziert werden können, also z.B. nur "Butter und Kanonen" oder nur "Holsten und Astra".
Eine Produktionsmöglichkeitenkurve hat üblicherweise konkaven Verlauf. Wird auf der Kurve produziert, sind die vorhandenen Produktionsfaktoren voll ausgeschöpft. Zur näheren Erklärung ein Beispiel einer solchen Kurve:



Im Fall A wird mehr Astra als Holsten produziert. Im Fall B produzieren die Brauereien mehr Holsten und haben deshalb weniger Kapazitäten, um Astra zu produzieren.
Im Fall C sind die Produktionsmöglichkeiten nicht voll ausgeschöpft.
Wenn sich die Produktionsmöglichkeitenkurve nach links verschoben hat, können weniger Güter produziert werden. Dies kann zum Beispiel durch technischen Rückschritt durch Kriege oder Naturkatastrophen verursacht werden. Eine Rechtsverschiebung bedeutet, dass zum Beispiel durch effektivere Produktionstechniken, eine größere Anzahl an zur Verfügung stehenden Arbeitskräften oder mehr Investitionskapital mehr produziert werden kann.



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